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Was ist GSM ?


Auf die Frage, was GSM (engl. Global System for Mobile Communication) ist, könnte man kurz antworten, dass es sich im wesentlichen um eine Spezifikation, von Funktionseinheiten eines kompletten Mobilfunksystems und die Definition der wesentlichen Schnittstellen handelt. Das europäische GSM ist ein international geregelter Zusammenschluß nationaler Mobilfunknetze in Europa, die nach dem gleichen Standart arbeiten. GSM wurde entwickelt um einheitliche Mobilfunknetze in Europa zu etablieren.

GSM-Ortung

Mit Hilfe der GSM-Ortung können eine Vielzahl von Gegenständen geortet werden: Ob Fahrzeuge, Geldautomaten, Tresore, Transportcontainer, Wertpakete oder Logistikaufgaben. Besonders eigenet sich GSM für die Ortung in geschlossenen Räumen - hier versagt nämlich das Prinzip der GPS Ortung. Die GSM-Ortung ist ungenauer als die GPS-Ortung, die bis auf ein paar Meter den Standpunkt anzeigt. Bei der GSM-Ortung wird die Zelle angezeigt indem das Handy gerade eingelogt ist. Dies kann zwischen 200 m in Großstädten und 15 km in ländliche Regionen liegen. InternetOrtung informiert Sie auf detaillierten Strassenkarten, in welchem Gebiet sich das Objekt gerade aufhält. In der Schweiz ist die GSM-Ortung für den Kommerziellen Bereich nicht erlaubt. Nur "Blaulicht" Organisationen wie die Polizei (117) oder der Notruf (144) können diese Funktion in Anspruch nehmen.

A-GPS Ortung

A-GPS verringert diese Probleme, indem es das Mobilfunknetz benutzt, um dem Empfänger Hilfsdaten zu übermitteln, die die Positionsbestimmung deutlich erleichtern.Anhand der Funkzelle, die das Mobiltelefon bedient, ist der ungefähre Aufenthaltsort des Mobiltelefons bereits bekannt. Dieser Ort kann durch Messungen der Signallaufzeiten von den anderen in der Nähe befindlichen Mobilfunkmasten weiter präzisiert werden. Der Empfang von mindestens drei Basisstationen ist erforderlich, um den Standort genau ausrechnen zu können. Werden nur zwei Basisstationen empfangen, kann der Standort nur auf zwei Positionen eingegrenzt werden.
Diese Informationen können verwendet werden, um den Suchbereich für die Satellitensignale (Identität der sichtbaren Satelliten, ungefähre Laufzeit, Dopplerverschiebung) einzuschränken und somit die Messung zu beschleunigen. Beim konventionellen GPS hat der Empfänger zwei Aufgaben. Er misst die Ankunftszeit der Signale und er liest die von den Satelliten gesendeten Daten, die u. a. Bahnparameter und Fehlerkorrekturen enthalten. Beim A-GPS werden die Satellitendaten von Referenzempfängern gelesen, die stationär an Orten mit guter Sicht zum Himmel aufgestellt sind und deren exakte Positionsdaten bereits vermessen wurden. Der mobile Empfänger muss daher nur die Ankunftszeiten der Satellitensignale messen, wozu ein um bis zu 30 dB geringerer Pegel ausreicht.





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